Partizipation

Im Kinderhaus Waldau verstehen wir unter Partizipation, die selbstverständliche Teilhabe der Kinder an Entscheidungen die den Alltag und das Zusammenleben betreffen.

 

Im Alltag verstehen wir uns als Ansprechpartner und Beobachter, bieten den Kindern Begleitung, Hilfestellung und Impulse.

Jedes Kind entscheidet selbst, welche Erzieherin es sich als Ansprechpartnerin sucht. Vor allem im pflegerischen Bereich (wickeln,...), zeigen wir eine respektvolle und wertschätzende Haltung, indem wir auf den Wunsch des Kindes eingehen.

 

Auch Regeln und Orientierungshilfen sind im alltäglichen Miteinander wichtig.

Diese werden gemeinsam besprochen und festgelegt, von den Kindern und Erzieherinnen hinterfragt und ggf. verändert (Alter der Kinder, situativ).

 

Im täglichem Freispiel können die Kinder selbst entscheiden, wie sie ihr Spiel gestalten ( Partner, Ort, Material, Intensität, Dauer ).

Die Raumgestaltung richtet sich nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder und ist veränderbar.

Fast alle Materialien sind den Kindern frei zugänglich und dürfen von Kindern jeden Alters genutzt werden.

Bei kleineren Kindern bedeutet dies, das die Erzieherinnen wenn nötig Gefahren verhindern und die Kinder in ihrem Ausprobieren begleiten.

Viele Materialien (Stühle, Tische, Bausteine,...) dürfen auch umfunktioniert und in Rollenspielen, Bewegungsbaustellen,... eingesetzt werden.

 

Während des Vormittags haben die Kinder die Möglichkeit frei zu entscheiden wann sie frühstücken möchten. Dabei wählen sie selbständig ihren Platz, entscheiden was sie trinken möchten, Geschirr wie Teller und Tassen sind allen Kindern frei zugänglich. Diese werden nach dem Frühstück von den Kindern selbständig oder mit Hilfe einer Erzieherin weggeräumt.

 

Bei der Vorbereitung unseres Mittagessens bieten wir den Kindern regelmäßig an, sich aktiv an verschiedenen Aktivitäten wie zum Beispiel Gemüse schneiden, Obst waschen und Tischdecken zu beteiligen.

Beim Mittagessen schöpfen die Kinder sich selbst aus, entscheiden wieviel sie essen können/wollen.

Die Kinder artikulieren, wenn sie etwas nicht mögen und dies wird respektiert. Sie werden aber auch angeregt immer wieder zu probieren.

 

Beim täglich stattfindenden Haustreff wird ein demokratischer, respektvoller Umgang geübt. Hier lernen die Kinder wichtige Kommunikationsregeln (zuhören, ausreden lassenusw.).

Außerdem erlernen die Kinder Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren, sowie Kompromisse einzugehen.

 

Im Haustreff werden außerdem die für den Tag geplanten Aktivitäten von den Erzieherinnen vorgestellt.

Die Angebote finden je nach Thema für eine bestimmte Altersgruppe oder eine Interessensgruppe statt. Hierbei können die Kinder entscheiden, ob sie teilnehmen wollen.

Projekte und Bildungsangebote entstehen aus den Interessen und Wünschen der Kinder. Dadurch fördern wir die intrinsische (von innen kommende) Motivation - die Kinder interessieren und begeistern sich für ein Thema und lernen deshalb gerne.

 

Durch die Einbeziehung und Mitbestimmung der Kinder fördern wir sie in ihrer sozialen-emotionalen Entwicklung:

  • eigene Bedürfnisse, Gefühle, Interessen, Wünsche, Meinungen, aber auch Kritik zu erkennenzu äußern und zu begründen;

  • Sichtweisen Anderer wahrzunehmen und zu respektieren

  • eigene Interessen mit anderen Interessen in Einklang zu bringen

  • zwischenmenschliche Konflikte fair auszutragen und einer Lösung zuzuführen.

 

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