Die Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit erstreckt sich über die ersten 2 Wochen nach Aufnahme des Kindes.

In Absprache mit den Eltern legen die ErzieherInnen die individuell gestaffelten Anwesenheitszeiten des Kindes in der Einrichtung fest.

Zu Beginn sind auch die Eltern einige Stunden anwesend.

 

Das Kind und seine Eltern werden während der ersten Wochen im Kinderhaus von einer Bezugserzieherin begleitet.

Diese führt im Vorfeld mit den Eltern ein kurzes Gespräch.

In diesem wird gemeinsam ein Fragebogen ausgefüllt, um Informationen zum Kinderhaus-Alltag und dem Kind auszutauschen, sowie Fragen der Eltern zu beantworten.

 

Die Eingewöhnungszeit ist für das Kind von großer Bedeutung.

Indem es eine gute und vertrauensvolle Bindung zu seiner Bezugserzieherin aufbaut und gemeinsam mit ihr das Kinderhaus und unseren Tagesablauf kennenlernt, gewinnt das Kind an Sicherheit und Selbstvertrauen.

So ermöglichen Eltern und Erzieherinnen gemeinsam einen positiven Start für das Kind.

 

 

Theoretisches Beispiel einer Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“, an welchem wir uns orientieren:

 

Grundphase:

Eine Bezugsperson der Familie begleitet das Kind in seinen ersten Tagen im Kinderhaus.

Die ersten Besuche dauern 1-2 Stunden.

Die Bezugserzieherin nimmt Kontakt zum Kind auf, die Begleitperson bleiben eher im Hintergrund als „sicherer Hafen“ für das Kind.

 

Trennungsphase:

Hat das Kind an Sicherheit gewonnen, bringt die Begleitperson das Kind ins Kinderhaus und verlässt nach einigen Minuten das Haus für kurze Zeit.

Wichtig hierbei ist, dass die Begleitperson in der Nähe bleibt, damit sie ggf. zurück kommen kann wenn das Kind die Trennung nicht schafft.

Auch eine Verabschiedung ist immer wichtig, damit das Kind weiß, was nun geschieht.

 

Stabilisierungsphase:

Das Kind erkundet mit seiner Bezugserzieherin das Kinderhaus, nimmt am Haustreff und an den Mahlzeiten teil, wird gewickelt ...

Die Anwesenheit des Kindes im Kinderhaus wird kontinuierlich verlängert.

 

Schlussphase:

Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als "sichere Basis" akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt.

Dies ist z. B. dann der Fall, wenn das Kind gegen den Weggang der Mutter protestiert, sich aber schnell von der Erzieherin trösten lässt und in guter Stimmung spielt.



 

 

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